Wie Eltern die Konzentration ihrer Kinder fördern können

Teil 2: Tipps und Tricks zur Konzentrationsförderung

 

In unserem letzten Beitrag haben wir uns damit beschäftigt, welche Ursachen dazu führen können, dass Kinder nicht bei der Sache bleiben und unkonzentriert sind. Im heutigen Beitrag dieser Reihe schauen wir uns daher an, mit welchen kleinen Maßnahmen die Konzentration gefördert und unterstützt werden kann.

An erster Stelle steht natürlich die Reflexion darüber, woher die Schwierigkeiten rühren. Wenn Sie bereits den einen oder anderen „Konzentrationsstörenfried“ ausfindig machen konnten – umso besser. Dann haben Sie bestimmt auch schon eine erste Idee, wie sie zu einer konzentrationsfreundlicheren Umgebung beitragen können.

Vorsicht vor zu hohen Erwartungen! Die Konzentrationsspanne

Bevor wir uns anschauen, wie konzentriertes Arbeiten gefördert werden kann, ist es wichtig sich vor Augen zu führen, dass Konzentration immer nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht, da sie das Gehirn viel Energie kostet.

Vereinfacht geht man davon aus, dass sich Kinder in der Grundschule nur ca. 15 bis 20 Minuten am Stück konzentrieren können. Kindern zwischen 10 bis 12 Jahren können auch 25 Minuten abverlangt werden. Das ist nicht viel! Zumal wenn man bedenkt, dass eine normale Unterrichtsstunde 45 oder 60 Minuten dauert und die Hausaufgaben in der Regel am Nachmittag mindestens noch einmal dieselbe Zeit beanspruchen. Was also tun?

Pausen

…verlängern die Konzentrationsspanne. Hierbei geht es nicht um lange Auszeiten – oft reichen schon 5 bis 10 Minuten aus dem Fenster zu schauen, ein Glas Wasser trinken oder die Treppe zweimal rauf- und runterlaufen um sich abzulenken.

Bewegung

…ist nach den Pausen auch ein Mittel der Wahl, um die Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Tragen Sie Sorge, dass sich Ihr Kind ausreichend bewegen kann, am besten an der frischen Luft. Fernsehschauen oder Computerspielen scheinen auf den ersten Blick auch erstmal zur Entspannung beizutragen. Für die Konzentration ist das Bildschirmsehen aber eher kontraproduktiv. Besser also nach getaner Arbeit und als „Belohnung“ Medienzeit vereinbaren.

Wenn Sie die Notwendigkeit von Pausen und Bewegung berücksichtigen, sollte sich die Konzentrationsspanne Ihres Kindes bereits schon ein gutes Stück erweitern. Weitere Tipps erfahren Sie im dritten Beitrag dieser Reihe.

In dem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren Kindern entspannt konzentrierte (Arbeits-)Zeiten!

Ihr Team vom I.D.L.

 

 

Reihe Konzentration | Teil 2

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