Diagnostik einer Rechenschwäche

Diagnostik einer Rechenschwäche

Für die Diagnostik einer Rechenschwäche führen wir zunächst mit den Eltern ein erstes Anamnesegespräch. In diesem besprechen wir u. a. die frühkindliche Entwicklung des Kindes, Beobachtungen der Eltern und Rückmeldungen aus der Schule.

Sollte sich der Verdacht einer Rechenschwäche erhärten, führen wir mit neuropsychologischen Testverfahren sowie dem pädagogisch fundierten AFS-Test eine genaue Diagnostik durch.

Diagnose-Methoden

Der Zareki-R ist ein standardisiertes neuropsychologisches Testverfahren für Kinder der Klassen 2 bis 4. Es wird im Einzelverfahren durchgeführt und dauert durchschnittlich eine 45 Minuten. Der Zareki-R ermöglicht qualitative und quantitative Einblicke in wesentliche Aspekte der Zahlenverarbeitung und des Rechnens.

Die AFS-Methode ist ein evaluierter, pädagogisch-didaktischer Förderansatz für Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie. Sie beinhaltet ein computergestütztes Testverfahren, das eine Dyskalkulie feststellen und einordnen kann. In ca. 50 Minuten müssen die Kinder Aufgaben zur Konzentration und Wahrnehmung lösen.

Die Kombination dieser beiden Testverfahren ermöglicht sowohl die präzise Bestimmung einer Rechenschwäche als auch die Entwicklung eines auf das Kind abgestimmten individuellen Trainingsprogramms (Lesen Sie weiter zu Therapie bei Rechenschwäche).

Auswertung der Diagnostik-Ergebnisse

In einem Auswertungsgespräch werden mit den Eltern die Testergebnisse und weitere Handlungsschritte besprochen. Die Eltern erhalten ein Gutachten.

In Kürze finden Sie auf diesen Seiten auch einen Schnelltest zur ersten Einschätzung einer Rechenschwäche.

Haben Sie Fragen und/oder möchten Sie einen Termin zur Diagnostik einer Rechenschwäche vereinbaren? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Für Eltern: Diagnostik einer Dyskalkulie (Rechenschwäche)