Tipps zum Wechsel auf die weiterführende Schule

 

Hier haben wir Ihnen einige der wichtigsten Tipps zum Thema Wechsel auf die weiterführenden Schule zusammengestellt. Einen ausführlichen Beitrag finden Sie unter „Welche weiterführende Schule ist die richtige für mein Kind?“

  • Stellen Sie Ihr Kind in den Mittelpunkt der Entscheidung, denn mit der Entscheidung stellen Sie auch entscheidende Weichen für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.
  • Elterliche Erwartung zurückhaltend einsetzen, dabei das Kind kompetent beraten und bewusst lenken. Dies setzt natürlich voraus, dass sich Eltern auf den Informationsveranstaltungen der Schulen, bei den Lehrkräften und ggf. den Schulleiterinnen und Schulleitern ausreichend informieren.
  • Können und wollen die Eltern ihrem Kind beim Besuch einer weiterführenden Schule die Unterstützung geben, die es braucht, z.B. durch häusliche Unterstützung, ggf. zeitlich begrenzte Nachhilfe, Elternmitarbeit in der Schule, Fahrten ihres Kindes zur Schule etc.?
  • Entscheidungen sollten von Eltern bewusst getroffen, getragen und vertreten werden – auch bei Anfangsschwierigkeiten. Diese können oft überwunden werden.
  • Machen Sie sich ein Bild von den Neigungen Ihres Kindes. Woran hat es Spaß, wofür interessiert es sich?
    Ist es eher praktisch veranlagt oder liegen seine Fähigkeiten im abstrakten, konzeptionellen Denken?
    Wie drückt sich das in den schulischen Leistungen aus?
    Ist es sprachbegabt?
    Oder interessiert es sich eher für naturwissenschaftliche Fragen?
  • Ohne positives Selbstwertgefühl und positive Selbstachtung entwickelt das Kind keine anhaltende Lernmotivation.
    Was traut das Kind sich selbst zu?
    Was trauen die Eltern dem Kind zu und was die Lehrer?
    Ist es von sich aus aktiv oder muss es zu allem animiert werden?
  • Welche Lernvoraussetzungen bringt der einzelne Schüler bzw. die einzelne Schülerin mit: Intelligenz, Fähigkeiten und Fertigkeiten, Anstrengungsbereitschaft und Ehrgeiz, Unlust, Ängstlichkeit etc
    Wie belastbar ist das Kind?
    Ist es ausdauernd oder ermüdet es schnell?
    Kann es eigenständig arbeiten?
    Hat es Freude am Lernen oder muss es dazu gezwungen werden?
    Gibt es schnell auf und lässt sich gerne helfen?
  • Suchen Sie eine Schule, die die Stärken Ihres Kindes am besten unterstützt und die Schwächen am besten ausgleicht
  • Erleichtern Sie dem Kind die Schullaufbahn. Es kann immer noch von der Haupt- in die Realschule oder das Gymnasium wechseln. Echte Sackgassen gibt es nicht!

Erfolg (im Leben) setzt sich aus vielen Bausteinen zusammen. Erfolg hat ein Kind dann, wenn es die geforderten Leistungen selbstständig und ohne fremde Hilfe bewältigen kann.
Erfolg ist für ein Kind auch, wenn es eine positive Einstellung zum Unterricht hat und motiviert mitarbeiten kann.
Erfolgserlebnisse, die seiner gesamten Entwicklung förderlich sind, bekommt ein Kind, wenn es eine Schule besucht, die seinen Fähigkeiten, seinem Arbeitsvermögen und seinen Interessen entspricht.

Die wichtigsten Tipps zum Schulwechsel